Another Kinda Blues



.

Foto von Melanie Stern

Graham "Chuck" Lewis und Jochen "Berry" Günther beim Duckwalk


Carol
(CHUCK BERRY)

1954 spielte Chuck Berry Blues für 15 Dollar am Abend in kleinen Clubs, ein Jahr später hatte er den Rock'n'Roll erfunden, verkaufte eine Menge Platten, investierte in Immobilien und spielte nur noch umsonst.

Mit dem Song Maybellene hatte er im Jahre 1955 seinen ersten Hit. Die einzige "Maybellene", die Charles Edward Anderson Berry (er stammt aus einer großen Familie, alle anderen Namen waren schon vergeben) damals kannte, war eine Kuh. 1958 schrieb er "Carol". Vielleicht über eine andere Kuh.

Weitere biologische Studien führten den Mann aus St. Louis zur Erfindung des Entenganges, man sagt, noch vor den Enten. In späteren Jahren wurde er älter und am Ende seines Lebens starb er sogar.

1964 spielten die Rolling Stones "Carol" ein; auch die Beatles hatten es in ihrem Repertoire, nahmen es aber nie auf, vermutlich, weil sie die Rolling-Stones-Version kannten.

Mit Graham Lewis (Foto) spielte ich Carol bei Auftritten nur, wenn weder Chuck Berry noch irgendjemand von den Beatles oder den Rolling Stones anwesend war.

Die Soli in diesem Stück sind zusammengebastelt aus Soloteilen von Dave Uhrich, Rick Fenn (10CC) und natürlich Chuck Berry.




Foto von Pixabay
Maybellene in Vertretung von Carol